Glossar Überschrift

In unserem kleinen Lexikon finden Sie interessante Fakten und Wissenswertes zu den bei der Herstellung unserer Produkten verwendeten Zutaten und Inhaltsstoffen.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns gern jederzeit kontaktieren.

A-C

Ananas

Jede einzelne Ananas ist eine mineral- und vitaminreiche Fruchtverband-„Bombe“. Ferner enthält Ananas ein Gemisch aus proteinspaltenden Enzymen, vermag also die Eiweißverdauung zu optimieren und Fleisch zarter zu machen. Es sind auch biologische Wirkungen auf die Blutgerinnung, auf Wunden und bei Entzündungen bekannt.

Ballaststoffe

Zu den Ballaststoffen zählen neben den klassischen Rohfaserbestandteilen Cellulose und Lignin noch Hemicellulosen, pflanzliche Bindungs- und Dickungssubstanzen (z.B. Pektine), einige sekundäre Pflanzenstoffe, bestimmte Zuckerverbindungen (z.B. Fructane, Mannane), Pentosane sowie z.T. unverdauliche Mineralienanteile.

Bierhefe

Bierhefe liefert hochwertiges Einzeller-Eiweiß und ist besonders gut verträglich bei ernährungssensiblen Katzen. Neben wichtigen Aminosäuren, Spurenelementen und Mengen-Mineralstoffen ist Bierhefe äußerst fettarm, cholesterinfrei und reich an natürlichen Vitaminen des B-Komplexes. Ihr Hauptanwendungsgebiet und positive Eigenschaften bei Katzen hat die Bierhefe bei Haut und Fellproblemen.

Biotin

Vitamin aus der großen Gruppe der B-Vitamine, auch Vitamin H genannt. Ist in der Kohlenhydrat und Fettsäurensynthese unabdingbar, auch haut- und haarwirksam.

Büffel

Der asiatische Wasserbüffel wird außer in Asien auch in Italien, der Türkei, Bulgarien und Rumänien als mittlerweile gut europäisierte Nutztierart gehalten. Mit dem klassischen Hausrind ist er nicht näher verwandt, Wasserbüffel gehören zu einer eigenen Gattung. Die Büffelmilch (als Basis für echten Mozarella) ist recht gut untersucht, das Büffelfleisch gilt als Rind- oder Kalbfleisch-ähnlich, jedoch mit einem kräftigeren Geschmack.

Cranberries

Die säuerlich-herben Früchte der Cranberry kommen aus der Heidelbeerverwandtschaft. Cranberries sind vor allem reich an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. Diese bioaktiven Substanzen schützen den menschlichen Körper vor unterschiedlichsten Krankheiten (z.B. Harnwegsinfektionen).

Calcium

Calcium stammt entweder aus mineralischen Naturstoffen oder biologischen Substanzen (z.B. Schalen von Muscheln, Gehäuse von Schnecken) oder aber aus technischer Darstellung von Futterkalk (Calcium in der Verbindung Calciumcarbonat). Das chemische Element Calcium spielt gemeinsam mit Phosphor (siehe dort) eine wichtige Rolle im Knochen- und Zahnstoffwechsel sowie im Immunsystem.

D-F

Distelöl

Pflanzliches Speiseöl aus Samen der Färberdistel, auch Safloröl genannt. Bei nussigem Geschmack ist Distelöl das Pflanzenöl mit dem höchsten Gehalt an zweifach ungesättigten Fettsäuren, nämlich Linolsäure.

Eisen

Eisen Spurenelement unter den Mineralstoffen, Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und der Muskelfarbe Myoglobin. Eisen arbeitet mit vielen Enzymen zusammen und hilft bei der Zellatmung.

Eiweiß

Umgangssprachlich wird damit das nach dem Kochen weiß gewordene Eiklar (meist des Hühnereies) bezeichnet. Ernährungsphysiologisch ist Eiweiß jedoch eine eingedeutschte Bezeichnung für den naturwissenschaftlich richtigen Begriff „Protein“. Alle Eiweiße und Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut. Protein wird im Körper von Wirbeltieren für alle Aufbau- und Reparatur-Vorgänge gebraucht.

Ellagsäure

Die Ellagsäure ist ein Polyphenol. Die Ellagsäure befindet sich in nennenswerter Konzentration u.a. im Granatapfel. Polyphenole bilden cremig- bis hellfarbige Kristalle aus. Der Ellagsäure konnte eine krebsvorbeugende Wirkung nachgewiesen werden und somit aktiv beim Zellschutz unterstützen.

Ente

Dieses Wassergeflügel bringt neben bestens verwertbarem Eiweiß auch kräftigen Geschmack und würzig-energiereiches Geflügelfett in die Ration. Die feinvermahlenen Knochenbestandteile zarter Enten sind zudem eine ideale naturnahe Mineralstoffquelle.

Fenchel

Der süßlich-aromatische Gemüsefenchel heißt auch Knollen- oder Zwiebelfenchel. Eiweiß, viel Beta-Carotin, die Vitamine C, B1 und B2 sowie jede Menge günstiger Ballaststoffe sind wesentliche Merkmale dieses wertvollen Gemüses. Vorteilhafte ätherische Öle gesellen sich dazu.

Fette

Fette sind nach Aufschluss in Salzsäure analytisch darstellbar, im Rahmen der sogenannten Weender Analyse zur Grob-Charakterisierung der Rohnährstoffe von Futtermitteln. Für den Körper als Langzeit- und Speicher-Energieträger entscheidend ist jedoch der Reinfett-Gehalt. Reine Fette und Öle bestehen aus der biochemischen Verbindung von Glyzerin und Fettsäuren. Zur Qualität von Futter kann also nur anhand des Rohfett-Wertes kaum etwas gesagt werden, wenn man die Zutaten nicht kennt. Oder man muss zusätzlich die Fettsäuren in Menge und Beschaffenheit analysieren.

Fischöl

Bei der Fischverarbeitung werden unter anderem sog. Presssäfte aus Fischen gewonnen, diese enthalten sowohl wässrige Phasen als auch flüssigen Fette. Diese Öle werden bei Raumtemperatur abgeschöpft. Fischöle sind ein wertvoller Fettsäurenlieferant, vor allem vom Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. In Kombination mit Biotin bewirkt Fischöl aufgrund seines idealen Fettsäuremusters bei Hunden ein seidiges, glänzendes Fell und bewahrt die Haut vor Austrocknung und Reizungen. Außerdem unterstützt Fischöl den Stoffwechsel.

Forelle

Schmackhafter Speisefisch kühler und sauberer Gewässer, Mitglied der zoologischen Familie der Lachsfische. Das helle, zarte Muskelfleisch ist eine wertvolle Proteinquelle und bietet gleichzeitig ein günstig zusammengesetztes Futterfett, welches bei der Körpertemperatur von Hund/Katze als hochverdauliches Öl vorliegt.

Freie Radikale

Die meisten Radikale sind recht kurzlebig, können aber im Organismus und zwar meistens direkt in den Zellen große Schäden anrichten. Radikale können in den Zellen entstehen, aber auch von Außen in den Körper gelangen, z.B. über bestrahlte Nahrungspartikel, Einatmen von Rauch, UV-Strahlen oder die Einwirkung von großer Hitze. Radikale werden im Zusammenhang mit der Krebsentstehung immer wieder diskutiert, ferner sind sie an Verschlimmerungen vieler Krankheitsbilder beteiligt.

Fructo-Oligo-Saccharid

Fructo-Oligo-Saccharide kurz genannt auch FOS, sind Kohlenhydrate. FOS sind nicht schädlich für den Hund, da der Hund diese natürlichen Verbindungen nicht mit eigenen Enzymen in Magen oder Dünndarm verdauen oder verwerten kann. Im Allgemeinen bezeichnen Ernährungsphysiologen FOS als Substanzen „pre- oder präbiotischen Wirkung“, die so die Verdauung und das Immunsystem optimal unterstützen. FOS bewirken bei Hunden eine bessere Verdauung, eine gesunde Darmflora und somit ein besseres Immunsystem.

G-I

Geflügelfett

Bei der Schlachtung nahrungsmitteltauglicher Geflügelarten wird das Fett separat gewonnen, da es für die menschliche Ernährung nur in kleinen Mengen für Fertigprodukte benötigt wird. Geflügelfett ist gelblich und bei Raumtemperatur pastös, enthält jedoch wertvolle Fettsäuren zur Komplettierung eines ausgewogenen Fettsäuremusters. Geflügelfett ist ein leichtverdaulicher, sehr guter Energielieferant für Hunde.

Geflügelfleisch

Geflügelfleisch wird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. Leichtverdauliches Protein und günstig zusammengesetztes Fett zeichnen das helle und leckere Geflügelfleisch aus. Geflügel ist im Allgemeinen ein teuerer und wichtiger Bestandteil für eine gesunde Ernährung des Hundes. Es liefert dem Hund hochverdauliche Proteine, die zudem noch gut schmecken.

Granatapfelkerne

Der Granatapfel enthält größere Mengen Flavonoide wie Anthocyane und Quercetin. Polyphenole vor allem Ellagitannine wie Punicalagin sowie Phenolsäuren wie Ellagsäure übernehmen wichtige Funktionen für die Zellregulation und dienen somit als Radikalfänger. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. Die in den Grangaraatapfelkernen enthaltene Ellagsäure ist ein natürliches Antioxidans (Mittel gegen schädliche Sauerstoffeinwirkung = Oxidation) und nicht nur durch dieses Abfangen von freien Radikalen (siehe freie Radikale) insgesamt ein wirkungsstarkes Zellschutzmittel.

Griebenmehl

Griebenmehl ist eine extrem proteinhaltige Zutat, die sehr hochwertig und leichtverdaulich ist. Es wird als Eiweißspender eingesetzt und hat rein gar nichts mit Abfällen oder minderwertigen Nebenerzeugnissen zu tun. Griebenmehl enthält über 80% rein tierisches Protein. Das Aminosäurenprofil ist daher bestens geeignet für Hunde- und Katzenfutter. Wir legen Wert auf beste Proteinquellen, daher der Einsatz von Griebenmehl.

Grünlippmuschel

Köstlich-teure Zutat, von Natur aus reich an gelenkaktiven Substanzen, welche der Katzenkörper zunächst voll verdaut, über den Dünndarm ans Blut abgibt und am Zielort wieder zusammensetzt, damit die enthaltenen Glucosaminoglucane und das Chondroitinsulfat dabei helfen, die volle Beweglichkeit Ihrer Katze zu erhalten.

Haferfaser

Haferfasern werden aus den sog. äußeren Hüllschichten – die sich noch unter der Schale des Haferkornes befinden gewonnen. Haferfasern sind ein wertvoller „Ballaststoff“, für die Verdauung des Hundes. In der Analyse findet man die Haferfaser auch im Sammelbegriff „Rohfaser“. Zusätzlich wird durch Haferfaser die Darmflora unterstützt und die innere Beweglichkeit des Verdauungskanals (Darmperistaltik) verbessert.

Huhn

Mit „Huhn“ kennzeichnen wir die Zugabe der gängigsten Art von Schlachtgeflügelfleisch in Deutschland. Hühnerfleisch gilt als mager, leicht und fettarm. In frischem Zustand enthält es je nach Teilpartie ca. 23 % Rohprotein. Huhn dient daher in der Hundeernährung der Proteinversorgung, ist also eine wertvolle Quelle für tierisches Eiweiß.

Hüttenkäse

Wenig Fett und Kohlenhydrate bei hohem Protein- und Calciumgehalt zeichnen diesen körnigen Frischkäse aus. Weich und mild schmeckend wird er aus Magermilch hergestellt. Fermentierte Sahne aromatisiert die gallertigen Käsekörnchen und trägt zur Akzeptanz bei.

Italienischer Schinken

Mild-würzig, besonders lange und schonend getrocknet, über 10 Monate gereift, dabei dennoch rosa und mit feiner Fettmaserung, was ihn schön mürbe macht. Eine leckere Zutat, die auch zum Salzhaushalt beiträgt, in erster Linie jedoch Eiweißquelle und Energiespender ist. Von Natur aus relativ reich an Mangan, Jod sowie den Vitaminen B1 und Cholin.

J-L

Jod

In der Schilddrüse dringend erforderliches Spurenelement. Jod wird dort für die Produktion der Grundumsatz-Hormone Thyroxin und Trijodthyronin benötigt. Jodmangel bedingt eine Vergrößerung der Schilddrüse mit vielen Fehlfunktionen bei Wachstum, Haut- und Nervensystem als möglicher Folge, die es zu vermeiden gilt.

Joghurt

Zuckerfreier Naturjoghurt mit darmwirksamen speziellen Lactobacillen (Prebiotika für die Begünstigung der Darmflora) bildet die Basis für unser schonend sprühgetrocknetes Joghurtpulver. Daneben dient Joghurt der Abrundung des Geschmacks und fördert Bekömmlichkeit und Akzeptanz.

Kalb

Kälber sind junge Rinder und vereinigen daher die Vorteile von Rindfleisch mit dem zarten Schmelz feiner Muskulatur und „unverbrauchter“ Innereien. Eine magere feine Textur kennzeichnet Kalbfleisch ebenso wie der gegenüber Schwein oder Rind bessere Naturgehalt an Arachidonsäure. Kalbfleisch enthält viel Natur-Zink, Vitamin E und Cholin.

Kaninchen

Das Fleisch dieser hasenartigen, die zoologisch nicht zu den Nagetieren gehören sondern Vertreter einer eigenen Säugetiergruppe sind, gilt zu Recht als leicht und mager. Sein biologisch hochwertiges Eiweiß und die natürliche Fettarmut machen Kaninchenfleisch nicht nur bei schnurrenden Vierbeinern hochbeliebt.

Katzenminze

Neben der geruchlich-geschmacklichen Aktivitäts- und Akzeptanzkomponente bietet Katzenminze, die im Humanbereich zu den Heilpflanzen zählt, etliche ätherische Öle (Hauptkomponenten Citral, Citronellol, Geraniol und Limonen), Nepetalacton und Bitterstoffe. Diese natürlichen bioaktiven Substanzen wirken sich auch positiv auf die Verdauung Ihrer Katze aus.

Karotten

Das Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler enthält in der getrockneten Form immerhin ca. 7,5 % Rohprotein. Es ist mit nur 1,4 % Rohfett kaum energiehaltig, aber mineralstoffreich (Rohasche 6,5 %). Neben wichtigen Mengen- und Spurenelementen des Pflanzenreiches ist die günstig zusammengesetzte Rohfaser zu nennen, die wir im Hundeernährungssektor als eine Quelle hochwertiger „Ballaststoffe“ für die Darmmotorik und zur Ernährung der Dickdarmflora einsetzen.

Kartoffelflocken

Kartoffeln enthalten neben Stärke auch viel sog. Kartoffel-Eiweiß. Bei der trocknenden Flockierung von Kartoffeln wird deren Protein weitgehend geschont, die Knollenstärke jedoch durch das thermische Verfahren für den Verdauungstrakt des Hundes verfügbar gemacht. Sowohl für Menschen als auch Hunde sind Kartoffeln nur nach vorheriger Bearbeitung z.B. Erhitzung verwertbar. Kartoffeln eigenen sich sehr gut für die Ernährung von allergieanfälligen Hunden.

Kohlenhydrate

Biochemisch betrachtet und exakt genommen sind dies alle ringförmigen Kohlenstoffanordnungen und Kohlenstoffketten, die aus Zucker-Verbindungen bestehen. Aus technisch-analytisch möglichen Gründen zieht man davon jedoch die Rohfaser ab und meint somit die Kohlenhydrate im engeren Sinne, also Kohlenhydrate ohne den Rohfaseranteil. In natürlichen pflanzlichen Futtermittel ist Stärke das häufigste Kohlenhydrat. Kohlenhydrate liefern Kurzzeitenergie, je kürzer sie selbst chemisch aufgebaut sind, umso schneller ist die Verfügbarkeit im Körper.

Kohlensaurer Futterkalk

Um die langfristige Gesundheit von Hund und Katze gewährleisten zu können, bedarf es einer ganzheitlichen Versorgung mit allen lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen. Als natürlichen Trägerstoff verwenden wir kohlensauren Futterkalk (Calciumkarbonat). Somit erreichen wir eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Kupfer

Mineralisch-metallisches Spurenelement mit wichtigen Funktionen bei der Haarpigmentierung, aber auch in Bindegeweben. Kupfer ist an der Blutbildung mitbeteiligt. Enge Stoffwechselverbindung zum Eisen und Unterstützung verschiedener Metallenzyme.

Käse

Als milchzuckerfreies, hochverdauliches Molkereierzeugnis fördert Käse nicht nur die Akzeptanz, sondern trägt als wertvolle tierische Eiweißquelle in idealer Form zur Optimierung und Verbesserung des Aminosäurenmusters und somit zum Gesamtprotein bei.

Kürbis

Gartenkürbisse können die größten Früchte der Pflanzenwelt hervorbringen. Sie zeichnen sich durch relativ viele Kohlenhydrate und Mineralstoffe aus, dazu reichlich natürliches Beta-Carotin und Vitamin B1.

Lamm

„Lamm“ werden Schlachtschafe bis zum Alter von einem Jahr genannt. Die Fleischteilpartien enthalten ca. 18 % Rohprotein bei ca. 37 % Fett. Schmackhaftes und kräftiges Lammfleisch ist daher neben der Eiweißkomponente auch als Energiespender zu sehen. Innerhalb der Protein-Fraktion bietet Lammfleisch unter den gängigen Fleischsorten den höchsten Gehalt an der wichtigen Aminosäure Threonin. Auch Futtermittelunverträglichkeiten oder gar echte Allergien werden von Lamm äußerst selten verursacht.

L-Carnitin

Biochemischer Abkömmling der Buttersäure, in tierischen Futterstoffen oft hinreichend enthalten, unter Hochleistung bzw. Stress wird die Eigensynthese gelegentlich knapp, leichte Überschüsse wirken auf natürliche Art leistungsfördernd. L-Carnitin fördert den Energie- und Fettstoffwechsel und reguliert die Verwertung entsprechender Fein-Moleküle innerhalb der Zellen.

Lachs

Großwüchsiger Speisefisch, der bei in etwa gleichem Proteingehalt wie Forelle (ca. 20 % in der ursprünglichen Substanz) jedoch einen deutlich höheren Fettanteil wie die Forelle bringt (Fettgehalt Forelle ca. 3 %, Fettgehalt Lachs ca. 10,9 %).

Lachsöl

Über ein Drittel dieses tierischen Flüssigfettes sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Und unter diesen stechen die hohen Gehalte seltener essentieller Fettsäuren besonders hervor (18% Eicosapentaensäure und 12% Docosahexaensäure. Lachsöl ist vor allem für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren bekannt und daher besonders wertvoll.

Leinöl

Pflanzenöl aus Leinsamen. Optimiert das Fettsäurenmuster, da besonders viel Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) enthalten ist, dazu Ölsäure und Linolsäure in bemerkenswerten Anteilen.

Lignozellulose

Gerüstbildende Substanz verholzter Pflanzen. Ergibt ein Spezial-Rohfasermehl mit natürlichen Ballast-Wirksubstanzen (Lignin aus der Zellwand mit phenylartigen Verbindungen) zur Optimierung der Rohfaser-Zusammensetzung und für das Hairball-Management.

M-O

Magnesium

Mineralisches Mengenelement, häufig in Mineralfuttermitteln oder Mineral-Vormischungen. Magnesium spielt eine Rolle in vielen Prozessen des Stoffwechsels und bei der Muskelspannung (Anstrengungs-Muskelkrämpfe), ferner ist es Teil einiger Enzyme und taucht beim Nahrungsumbau auf.

Mangold

Diese Gemüsepflanze aus der Zucker- und Futterrübenverwandtschaft zählt zum Spinatgemüse im weitesten Sinne, ist aber mineralstoffreicher und niacinhaltiger als Spinat. Zudem bringt Mangold viel natürliches Vitamin K.

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, welche der Organismus des Hundes nicht selber herstellen kann. Sie müssen durch die Nahrung dem Hund zugeführt werden. Besonders entscheidend ist die richtige Dosierung da sowohl ein Mangel an Mineralstoffen als auch eine Überdosierung für den Hund schädlich ist. Mengenelement Mineralstoffe sind z.B. Kalzium, Magnesium oder Phosphor. Spurenelement sind u.a. Eisen, Kupfer, Selen und Zink.

Natrium

Natrium fördert die Futter-Akzeptanz bei vielen Tieren auf eher ungesunde Weise. Natrium wird jedoch im Körper von Wirbeltieren bei der Reizleitung im Nervensystem dringend gebraucht, streng natriumarme Diätfuttermittel werden unter Fachaufsicht nur an kranke Tiere verabreicht. Viele Pflanzenfresser haben einen erhöhten Natriumbedarf, der mit reiner Pflanzenkost kaum gedeckt werden kann (Lecksteine!).

Olivenöl

Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch und aus dem Kern von Oliven gewonnen. Je nach Herkunft ist Olivenöl grünlich (mit viel Chlorophyll) bis golden (mit viel Carotin). Zu etwa 70% besteht Olivenöl aus Ölsäure und es enthält auch das natürliche Antioxidans Squalen.

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren gehören wie die Omega-6-Fettsäuren zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren fördern die Hirnleistung, da sie die allgemeine Durchblutung steigern und so die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessern. Sie fördern die Gehirnentwicklung und haben positive Effekte auf das Immunsystem.

P-R

Phosphor

Phosphor liegt in der Natur meist als Phosphat vor. Phosphor kann in den Rohstoffen enthalten sein oder wird den Mischfuttermitteln je nach Zielsetzung und Zielorganismus über mineralische Einzelfuttermittel zugesetzt. Das chemische Element Phosphor spielt gemeinsam mit Calcium (siehe dort) eine wichtige Rolle im Knochen- und Zahnbau.

Polyphenole

Polyphenole wirken wie andere Antioxidantien u.a. entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Im Rahmen von verschiedenen Studien mit bestimmten Polyphenolen (u.a. Ellagsäure) wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Lunge, Haut, Darm und Prostata beobachtet. Ausserdem schützen sie vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation.

Protein

Proteine haben unter anderem die Funktion, Fette durch das Blut zu transportieren, um die Abwehrkräfte des Organismus zu stärken. Daher ist die tägliche Einnahme dieser Nährstoffe unentbehrlich für eine gesunde und bekömmliche Ernährung. Proteine sind von großer Bedeutung für den Muskelaufbau und einen optimalen Stoffwechsel.

Rapsöl

Rapsöl ist ein pflanzliches Öl und wird aus den Samen von Raps oder seltener auch aus den Samen des nah verwandten Ölrübsens gewonnen. Rapsöl dient in der gewählten und auf wissenschaftlichen Ergebnissen beruhenden Beimischung und Dosierung der notwendigen Komplettierung des in unserem Produkt vorhandenen vollwertigen Fettsäuremusters zur Vervollkommnung der Lipid-Qualität.

Reis

Die Samen dieser uralten Kulturpflanze sind nicht nur in der menschlichen Ernährung begehrt, sondern liefern auch Kohlenhydrate in schonender und leichtverdaulicher Form für die Tierfütterung. Hierfür werden meist kleinkörnige oder Bruch-Qualitäten ansonsten einwandfreier Herkünfte verwendet. Bisher als Allergen im Gegensatz zu Weizen äußerst selten in Erscheinung getreten.

Rind

Als Rindfleisch das Fleisch verschiedener Hausrindrassen, das nach der Schlachtung von Tieren aus der Rinderproduktion erzeugt wird. Kerniges, dunkles Fleisch mit Biss, kräftig-schmackhafte Eiweiß- und Fettquelle von hoher Verdaulichkeit und sehr guter Akzeptanz. Von Natur aus relativ viel Magnesium, Kalium und Eisen.

Rohasche

Dies ist die Summe aller Mineralstoffe oder Mineralien eines Einzel- oder Mischfuttermittels, bestehend aus Mengenelementen und Spurenelementen. Mineralfuttermittel haben einen Anteil von über 30% Rohasche. Rohaschegehalte sind also nichts Negatives, sondern sie dienen der Versorgung mit Mineralien.

Rote Bete

Der erdig-würzige Geschmack der Roten Bete gilt bei Raubtieren als beliebt, da er von den gleichen Stoffen kommt, die auch den Bodengeruch erzeugen. Als bioaktive Substanz ist der stickstoffhaltige Rotfarbstoff Betanin samt einiger Abkömmlinge erwähnenswert.

Rübenvollschnitzel

Wertvoller Rohfaser-Träger mit etwas Restgehalt an verdaulichen Kohlenhydraten. Reguliert die Darmmotorik des Hundes.

S-U

Selen

Konzentrationen dieses Spurenelementes finden sich in Niere, Leber, Skelettmuskulatur und in den roten Blutkörperchen, welche vom Selen vor Oxidationsprozessen (Sauerstoffangriffe durch negative Verbindungen = Peroxide) geschützt werden. Verantwortlich weiterhin für Zellwachstum und -regulation, Mitwirkung beim Abbau bestimmter Fettsäurenverbindungen.

Süsskartoffel

Die auch Batate genannte Wurzelknolle liefert Kohlenhydrate als Stärke mit einem natürlichen Zuckeranteil von ca. 3,2 % und schmeckt daher süßlich. Im Ballast- und Mineralstoffgehalt liegt sie etwas vor der „normalen“ Kartoffel, gleiches gilt für den Naturgehalt an Vitamin C.

Sonnenblumenöl

Pflanzenöl von mildem Geschmack, hoher Anteil an natürlichem Vitamin E als Oxidationsschutz. Linolsäure und Ölsäure stehen im Vordergrund der vielseitigen Fettsäurenzusammensetzung dieses guten Speiseöls.

Spinat

Grünes, einjähriges Blattgemüse, dessen Eisengehalt völlig überbewertet wird (sehr alte Daten hatten Messfehler, die heute verbrieften etwa 34-40mg/kg sind als Eisen-III-Verbindung schlecht bioverfügbar), das aber recht viel Pflanzenprotein enthält, dazu die Vitamine C und K1 sowie Beta-Carotin.

Taurin

Mit den schwefelhaltigen Aminosäuren verwandte Substanz, biochemisch eine sogenannte Aminosulfonsäure. Für Katzen essentiell, bei Hunden vor allem unter Stress kann die Eigenbildung im Körper schon einmal knapp werden. Positive Effekte als natürlicher Leistungsförderer, enger Bezug zu Sehkraft und Herzmuskelfunktion.

Traubentrester

Nebenerzeugnis der Saft- und Weingewinnung, das nach dem Abpressen der Flüssigkeiten zurück bleibt und getrocknet wird. Kann auch Ausgangsstoff für Grappa sein, wir jedoch setzen Traubentrester wegen einer Fülle von Nähr- und Wirkstoffen sowie als Rohfaser-Quelle ein. Enthält zudem noch Teile des wertvollen Traubenkernöls. Stärkt den Organismus und hilft bei der optimalen Verwertung der aufgenommenen Nährstoffe.

Truthahnfleisch

Truthahnfleisch wird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. Hierbei handelt es sich um Schlachtputen oder Truthähne. Das Fleisch wird getrocknet und zerkleinert bevor es weiterverarbeitet wird. Truthahn ist wie Geflügel im Allgemeinen ein teuerer und wichtiger Bestandteil für eine gesunde Ernährung des Hundes. Es liefert dem Hund hochverdauliche Proteine und schmeck dem Hund sehr gut.

V-X

Vitamin A

Wird auch Retinol genannt, dient dem Aufbau von Sehpurpur sowie dem Schutz und der Regeneration von Augen, Haut und Schleimhäuten.

Vitamin D

Heißt auch Calciferol. Liegt in Fertignahrung meist als Vitamin D3 vor. Greift aktiv in den Calcium- und Phosphorstoffwechsel ein und wird daher vor allem in den Knochen und der Niere benötigt.

Vitamin E

Fördert die Fruchtbarkeit, wirkt aber zusätzlich an vielen Stellen im Stoffwechsel, nicht nur mit direktem Bezug zu Keimdrüsen und Hormonen. Oxidationsschutz im gesamten Körper, vor allem in der Muskulatur.

Volleipullver

Volleipulver wird aus Eiern gewonnen. Es wird aus dem von Schalen befreiten, zerkleinertem und schonend getrocknetem vollen Hühnerei, also Eiklar und Eigelb, gewonnen. Nach der Trocknung liegt ein Mischpulver vor. Volleipulver ist eine biologisch hochwertige Proteinquelle mit wertvollen Aminosäuren.

Waldfrüchte

Wald Hagebutten sind die Früchte der Wildrose, die inzwischen auch kultiviert wird. Hagebutten enthalten Vitamin C und Beta-Carotin, die rote Farbe wird jedoch hauptsächlich durch das Carotinoid Lycopin bewirkt, welches man auch von der Tomate als bioaktive Schutzsubstanz kennt. Dazu sind natürlicher Fruchtzucker und hochwertige Ballaststoffe enthalten. Die wohlschmeckenden Himbeeren zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Gehalt an Phenol-Substanzen aus. Hinzu kommen die bioaktiven Substanzen Kaempferol und Quercetin.

Wild

Proteinreich und mager sind Kennzeichen von Wildfleisch. Im Vordergrund steht jedoch das außerordentliche Geschmackserlebnis in Verbindung mit kurzen Fleischfasern.

Y-Z

Yucca schidigera

Die wissenschaftlich so bezeichnete Yucca-Art, ein palmähnliches Gewächs aus der Familie der Sukkulenten, eine fein- und vielporige Verbindung, welche übel riechende Substanzen auf dem Wege natürlicher Bindungskräfte festhalten kann. Die Zugabe dieser Natursubstanz verringert so den Geruch der Exkremente des Hundes.

Zink

Spurenelement-Mikronährstoff, Wirkelement von verdauungsunterstützenden Enzymen vor allem in der Leber, aber auch in Muskulatur und Knochen. Zusammenarbeit mit dem Kupfer gilt als belegt und Zink ist gleichzeitig Bestandteil des blutzuckerregulierenden Hormons Insulin. Beteiligung an der körpereigenen Abwehr.

Zucchini

Dieses Gemüse aus der Kürbisverwandtschaft bietet wertvolles Pflanzenprotein, viele Mineralien und natürliches Vitamin B2 bei relativ geringem Ballaststoffgehalt und bereichert so jede Rezeptur.